Porno-Casting.net gibt es als App Android iPhone
Porno-Casting.net App

Lexikon · Produktion und Set

Option

Eine Option ist eine vorläufige Reservierung, mit der eine Produktion einen Termin bei dir vormerkt, ohne dich bereits verbindlich zu buchen.

Eine Option ist eine vorläufige Reservierung: Eine Produktion merkt dich für einen bestimmten Termin vor, weil sie dich besetzen möchte, ihre Planung aber noch nicht abgeschlossen hat. Die Option hält den Termin frei, ohne dass bereits eine Gage geschuldet oder ein Vertrag geschlossen ist. Sie endet entweder mit einer Buchung oder mit einer Freigabe.

Wozu Produktionen optionieren

Ein Drehtag hängt von vielen Faktoren ab: Location, Team, mehrere Darsteller, manchmal Wetter oder Genehmigungen. Solange einer dieser Punkte offen ist, will sich die Produktion nicht festlegen, aber auch nicht riskieren, dass du anderweitig zusagst. Die Option ist der Kompromiss. Sie gibt der Produktion Zeit und dir ein Signal, dass ernsthaftes Interesse besteht.

Häufig werden für dieselbe Rolle mehrere Personen optioniert, etwa nach einem Callback. Dann erhält am Ende nur eine das Booking. Das ist kein unfaires Vorgehen, solange die Produktion die Optionen rechtzeitig auflöst.

Erste und zweite Option

In der Branche wird zwischen einer ersten und einer zweiten Option unterschieden. Die erste Option bedeutet: Diese Produktion hat Vorrang. Fragt eine andere Produktion für denselben Tag an, bekommt sie höchstens eine zweite Option. Entscheidet sich die erste Produktion für ein Booking, ist die zweite hinfällig. Gibt sie den Termin frei, rückt die zweite nach.

Für dich bedeutet das: Du verlierst durch eine Option keine anderen Anfragen, solange sie über die Agentur sauber verwaltet werden. Du solltest aber wissen, welche Produktion an welcher Stelle steht.

Was eine Option nicht bedeutet

Eine Option ist kein Booking. Sie verpflichtet die Produktion nicht zur Zahlung, wenn sie den Termin wieder freigibt. Sie verpflichtet dich nicht zum Dreh, solange keine Buchung bestätigt ist, wohl aber dazu, die Agentur sofort zu informieren, wenn sich an deiner Verfügbarkeit etwas ändert.

Sie ist auch keine Exklusivbindung. Eine Option betrifft einen Termin, nicht deine gesamte Tätigkeit. Wer dich darüber hinaus an sich binden will, braucht dafür einen Exklusivvertrag mit eigenen Bedingungen und eigener Vergütung.

Fristen und Kalender im Blick behalten

Das häufigste Problem sind Optionen ohne Ende. Eine Produktion merkt einen Termin vor und meldet sich dann nicht mehr. Du hältst den Tag frei, sagst vielleicht Schichten im Hauptberuf ab und erfährst am Ende, dass anders besetzt wurde.

  • Frag bei jeder Option, bis wann die Produktion entscheidet.
  • Notiere Optionen in deinem Kalender getrennt von festen Buchungen.
  • Melde dich bei der Agentur, wenn die Frist verstrichen ist, statt weiter zu warten.
  • Gib eine Option selbst frei, sobald du den Termin nicht mehr halten kannst.

Wer neben einem Hauptberuf dreht, ist auf diese Klarheit besonders angewiesen. Wie sich Drehtermine mit einem festen Job vereinbaren lassen, beschreibt der Beitrag Nebenberuflich drehen.

Offene Frage dazu?

Begriffe erklären das Was, nicht immer das Wie im eigenen Fall. Wenn du wissen willst, was das konkret für dich bedeutet, frag uns — daraus muss keine Bewerbung werden. Viele Antworten stehen schon bei den häufigen Fragen.

Frage stellen Bewerbung starten

Kostenlos bewerben