- Ort
- Augsburg, Deutschland
- Zeitraum
- Ein Studiotag, sechs bis acht Stunden
- Gage
- 350 bis 500 €
Erotik-Model werden: vom Bikini-Shooting bis zur Erotikfotostrecke
Wer Erotik Model werden möchte, kann zwischen klar abgegrenzten Stufen wählen: Bademode, Dessous, Teilakt, Akt, Erotikfotos oder Video. Du entscheidest vor jeder Buchung schriftlich, was sichtbar sein darf, ob Dein Gesicht zu erkennen ist und welche Inhalte ausgeschlossen bleiben. Eine Bewerbung verpflichtet Dich zu keiner bestimmten Stufe.
Welche Stufen gibt es für Erotikmodels?
Erotikmodel ist keine einheitliche Tätigkeit. Produktionen suchen sehr unterschiedliche Motive, von einem zurückhaltenden Bademoden-Shooting bis zu einer Filmproduktion. Falls Du allgemein Model werden und mögliche Bereiche vergleichen möchtest, solltest Du wissen: Wir vermitteln ausschließlich Tätigkeiten mit Erotik- oder Adultbezug, keine reinen Mode- oder Werbeaufträge.
In Jobanzeigen stehen häufig Formulierungen wie „Erotikmodel gesucht“. Entscheidend ist aber nicht die Überschrift, sondern die genaue Leistungsbeschreibung. Darin muss erkennbar sein, welche Stufe gebucht wird, was produziert werden soll und wo das Material erscheinen darf.
- Bikini und Bademode: Der Körper bleibt durch Bikini, Badeanzug oder andere vereinbarte Bademode bedeckt. Posen, Styling, Perspektiven und die gewünschte Bildwirkung werden vorher besprochen. Wer Bikini Model werden möchte, sollte auch klären, ob die Aufnahmen eher sportlich, glamourös oder erotisch inszeniert werden.
- Dessous: Fotografiert wird in vorher ausgewählter Unterwäsche oder vergleichbarer Kleidung. Dessous bedeuten nicht automatisch Nacktheit oder einen Wechsel zu einer weiteren Stufe. Auch transparente Kleidungsstücke müssen ausdrücklich vereinbart sein.
- Teilakt: Nur vorher festgelegte Körperbereiche sind unbekleidet oder im Bild erkennbar. Welche Ansichten erlaubt sind, gehört schriftlich in die Vereinbarung. Eine allgemeine Angabe wie „Teilakt möglich“ ist dafür nicht genau genug.
- Akt: Der unbekleidete Körper kann vollständig abgebildet werden. Aktaufnahmen sind nicht automatisch mit sexuellen Handlungen oder einer Filmproduktion verbunden. Hinweise zu diesen beiden Bereichen findest Du auch auf unserer Seite über Aktmodel- und Dessousmodel-Aufträge.
- Erotikfotos: Hier steht eine erotische Bildwirkung im Mittelpunkt. Kleidung, Nacktheit, Posen, Requisiten und Bildausschnitte müssen einzeln abgestimmt werden. Als Erotik Fotoshooting Model kannst Du bestimmte Motive erlauben und andere ausdrücklich ausschließen.
- Erotikvideo: Anders als bei Fotos werden Bewegungen, Ton und längere Abläufe aufgezeichnet. Ein Erotikvideo kann unterschiedlich weit gehen und beinhaltet nicht automatisch sexuelle Handlungen. Der konkrete Ablauf muss vorab beschrieben und von Dir akzeptiert werden.
Du darfst Dich bei jedem Auftrag für eine niedrigere Stufe entscheiden. Ein früheres Dessous-Shooting ist beispielsweise keine Zustimmung zu Teilakt, Akt oder Video. Jede neue Produktion braucht eine eigene, eindeutige Vereinbarung.

Eigene Grenzen, Gesicht und Künstlername festlegen
Deine Grenzen werden mit einer Ja-Nein-Vielleicht-Liste erfasst. Das ausführliche Bewerbungsformular enthält 87 mögliche Drehinhalte, die Du einzeln bewertest. Die ausgefüllte Ja-Nein-Vielleicht-Liste und ihre Bedeutung werden Bestandteil der Drehvereinbarung.
„Ja“ bedeutet, dass ein Inhalt grundsätzlich besprochen werden kann. „Vielleicht“ ist keine automatische Zustimmung, sondern verlangt eine erneute konkrete Absprache. Was Du mit „Nein“ markierst, wird nicht verlangt, auch nicht gegen einen finanziellen Aufschlag.
Überlege außerdem, ob Dein Gesicht vollständig, teilweise oder gar nicht erkennbar sein darf. Mögliche Lösungen sind eine Maske, gewählte Perspektiven, Bildausschnitte oder eine nachträgliche Unkenntlichmachung, sofern das schriftlich vereinbart wurde. Der Beitrag über Arbeiten ohne erkennbares Gesicht erklärt, was dabei praktisch zu beachten ist.
Ein Künstlername kann Deine private Identität zusätzlich von Deiner Tätigkeit trennen. Er verhindert jedoch nicht automatisch, dass Bilder wiedererkannt, kopiert oder außerhalb des ursprünglich erwarteten Umfelds gesehen werden. Verwende deshalb keine privaten Nutzernamen, E-Mail-Adressen oder Profilbilder für Deine berufliche Außendarstellung.
So laufen Bewerbung, Casting und Buchung ab
Bei der Bewerbung gibst Du an, welche Bereiche Dich interessieren und welche Du ausschließt. Geeignete, aktuelle Fotos helfen bei der Einordnung, müssen aber keine professionellen Studioaufnahmen sein. Hinweise zu Aufträgen und Anforderungen findest Du bei den Fotomodel-Jobs mit Erotikbezug.
Auf eine Bewerbung erhältst Du innerhalb von 48 Stunden eine Antwort, auch bei einer Absage. Bewerbung, Erstgespräch, Casting, Vermittlung und Vertragsprüfung sind für Darstellerinnen und Darsteller kostenlos. Von Deiner Gage wird keine Vermittlungsprovision abgezogen.
Ein Casting dient dazu, Auftreten, Zuverlässigkeit, mögliche Motive und Deine Grenzen zu besprechen. Es findet ausschließlich in einem Studio oder einer gebuchten Location statt, niemals in einer Privatwohnung. Mindestens drei Personen sind anwesend, Du darfst ohne Voranmeldung eine Begleitperson mitbringen und beim Casting finden keine sexuellen Handlungen statt.
Bei einer konkreten Buchung erhältst Du die Informationen zu Produktion, Termin, Location, geplanter Stufe, Arbeitszeit, Gage und Nutzungsrechten. Prüfe diese Punkte, bevor Du zusagst. Wer sich für passende Projekte vorstellen lassen möchte, kann sich kostenlos als Darstellerin oder Darsteller bewerben.
Am Produktionstag sollten ein eigener Rückzugsraum, eine eigene Dusche und Verpflegung verfügbar sein. Fahrtkosten und Verpflegung trägt die Produktion. Aktuelle Ausschreibungen können zusätzlich in der Übersicht der verfügbaren Jobs und Produktionen erscheinen.

Gage und Auszahlung realistisch einordnen
Für Fotoproduktionen liegt die Gage bei 250 bis 600 Euro je Drehtag. Videoproduktionen werden mit 400 bis 1.200 Euro je Drehtag vergütet. Die konkrete Höhe hängt unter anderem von der vereinbarten Stufe, dem Zeitaufwand und den Nutzungsrechten ab, garantiert ist eine Buchung oder ein bestimmtes Einkommen nicht.
Ein einfaches Verdienstbeispiel: Ein gebuchter Fototag und ein separater Videotag ergeben anhand dieser Spannen zusammen 650 bis 1.800 Euro vor persönlichen Steuern und möglichen eigenen Betriebsausgaben. Mit dem Verdienstrechner für Produktionen kannst Du verschiedene Buchungen überschlagen, ohne daraus eine Einkommenszusage abzuleiten.
Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 14 Tagen per Überweisung und mit einer Abrechnung. Barzahlungen sind nicht vorgesehen. Lass Gage, Zahlungsfrist und mögliche Zusatzvergütungen vor dem Termin schriftlich festhalten.
Bildrechte, Nutzung, Löschung und Widerruf
Vor einer Produktion muss geklärt sein, welche Rechte Du am aufgenommenen Material einräumst. Dazu gehören insbesondere Medien, Plattformen, Länder, Nutzungsdauer sowie die Frage, ob Ausschnitte für Werbung verwendet werden dürfen. Eine Formulierung wie „für alle Zwecke“ ist schwer überschaubar und sollte vor der Unterschrift konkretisiert werden.
Bei Fotos und Videos wird häufig ein Model Release verwendet. Das ist eine Vereinbarung darüber, wie die Produktion Deine Aufnahmen nutzen darf. Sie sollte zur tatsächlich gebuchten Stufe passen und keine Inhalte erfassen, die gar nicht vereinbart oder produziert wurden.
Besonders wichtig ist die Laufzeit. Eine zeitlich begrenzte Nutzung lässt sich anders bewerten als eine unbefristete Veröffentlichung. Prüfe außerdem, ob die Produktion das Material selbst veröffentlicht oder Nutzungsrechte an Plattformen, Vertriebspartner oder andere Unternehmen weitergeben darf.
Ein Widerruf oder eine nachträgliche Löschung veröffentlichter Aufnahmen ist nicht in jeder Situation uneingeschränkt möglich. Das hängt unter anderem vom Vertrag, von erteilten Nutzungsrechten, bereits erfolgten Veröffentlichungen und den Umständen des Einzelfalls ab. Deshalb solltest Du bereits vor dem Dreh festlegen, welche Nutzung Du akzeptierst und welche ausgeschlossen bleibt.
Davon zu unterscheiden sind Deine Bewerbungs- und Kontaktdaten bei uns. Sie werden nicht ohne Deine Zustimmung im Einzelfall weitergegeben und nicht an andere Agenturen übermittelt. Auf formlose Anfrage per E-Mail werden sie binnen sieben Tagen gelöscht; der Kontakt erfolgt per E-Mail über die Seite und nicht per Brief.

Sicherheit beim Casting und am Set
Die Tätigkeit ist ausschließlich ab 18 möglich; beim Casting und vor jedem Dreh wird das Alter mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass geprüft, ein Führerschein reicht nicht. Ohne gültiges Dokument findet weder ein Casting noch ein Dreh statt. Diese Prüfung schützt Dich und die beteiligte Produktion.
Deine schriftlich vereinbarten Grenzen gelten während des gesamten Termins. Änderungen sind nur mit Deiner freien und eindeutigen Zustimmung möglich. Du kannst jederzeit abbrechen; erfolgt der Abbruch aus Sicherheitsgründen, bleibt die vereinbarte Tagesgage bestehen.
Bei vaginalem und analem Geschlechtsverkehr gilt ausnahmslos Kondompflicht, unabhängig von Testergebnissen. Soweit für eine Produktion relevant, ist ein STI-Panel erforderlich, das am Drehtag nicht älter als 14 bis 30 Tage sein darf. Die Kosten dafür trägt die Produktion.
Du darfst eine Begleitperson mitbringen und eine Maske verwenden, wenn Du nicht erkennbar sein möchtest. Achte außerdem auf eine benannte Ansprechperson, erreichbare Rückzugsmöglichkeiten und einen Ablauf, der Deiner Vereinbarung entspricht. Ein höheres Honorar setzt keine Grenze außer Kraft.
Erotik-Model gesucht: Agentur, Porno-Modell oder Fotostrecke?
Viele Anzeigen mit „Erotik Model gesucht“ meinen sehr verschiedene Aufträge. Manche Produktionen suchen ein Modell für eine Dessousstrecke, andere ein Porno-Modell für Film. Eine seriöse Agentur trennt diese Stufen und fragt jede einzeln ab. Bei uns kannst du ausschließlich Fotos anbieten und Filmaufnahmen dauerhaft ausschließen. Wenn du dich bewerben möchtest, beginnt der Weg unter Model bewerben.
Auch ein Mann kann Erotik-Model werden. Gesuche für Männer sind seltener und oft an Paarmotive gebunden. Was es an Herren-Model-Jobs gibt und worauf Produktionen dabei achten, erklärt die eigene Seite.

Häufige Fragen zum Einstieg als Erotikmodel
Brauche ich Erfahrung, um Erotik Model zu werden?
Erfahrung ist nicht für jeden Auftrag erforderlich. Produktionen achten auch auf Zuverlässigkeit, passende Ausstrahlung, klare Kommunikation und darauf, ob Dein Profil zum geplanten Motiv passt.
Muss ich mit Aktaufnahmen beginnen?
Nein, Du kannst ausschließlich Bademode oder Dessous anbieten und weitergehende Stufen ausschließen. Niemand darf aus einer Bewerbung oder einem früheren Shooting eine Zustimmung zu anderen Inhalten ableiten.
Kann ich als Erotikmodel ohne Gesicht arbeiten?
Ja, sofern die Produktion ein entsprechendes Konzept akzeptiert und die Umsetzung schriftlich festgelegt wird. Maske, Perspektive und Bildausschnitt müssen schon vor dem Termin abgestimmt werden, damit es am Set keine Missverständnisse gibt.
Wie erkenne ich ein seriöses Angebot?
Ein seriöses Angebot benennt Produktion, Location, Inhalte, Arbeitszeit, Gage, Auszahlung und Nutzungsrechte nachvollziehbar. Druck, spontane Erweiterungen, ein Casting in einer Privatwohnung oder Gebühren für Bewerberinnen und Bewerber sind klare Gründe, nicht zuzusagen.
Kann ich meine Grenzen später ändern?
Du kannst angebotene Inhalte jederzeit reduzieren oder für künftige Buchungen neu festlegen. Eine Erweiterung gilt nie pauschal, sondern muss für den jeweiligen Auftrag freiwillig und schriftlich vereinbart werden.
Was passiert, wenn ich mich am Set unwohl fühle?
Sprich die Ansprechperson an, unterbrich die Produktion oder beende den Termin. Du musst keine ausgeschlossene Handlung akzeptieren, und bei einem Abbruch aus Sicherheitsgründen bleibt Deine Tagesgage erhalten.
Der Einstieg sollte zu Deinen Grenzen, Deinem gewünschten Maß an Sichtbarkeit und Deiner persönlichen Situation passen. Nimm Dir Zeit für Verträge und beginne nur mit einer Stufe, die Du auch nach einer Veröffentlichung noch vertreten kannst.
Hinweis: Dieser Text ordnet allgemein ein und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder medizinische Beratung.
Aktuelle Jobs
- Ort
- Budapest, Ungarn
- Zeitraum
- Ein ganzer Tag
- Gage
- 400 bis 650 €
- Ort
- Karlsruhe, Deutschland
- Zeitraum
- Ein halber Tag
- Gage
- 300 bis 450 €
- Ort
- Mannheim, Deutschland
- Zeitraum
- Ein Studiotag
- Gage
- 280 bis 400 €
Fotoproduktion
Softcore Fotos Job in Wien — Paarstrecke
- Ort
- Wien, Österreich
- Zeitraum
- Ein Studiotag
- Gage
- 250 bis 400 € je Person
- Ort
- Graz, Österreich
- Zeitraum
- Ein Studiotag
- Gage
- 400 bis 600 €